Bark Garn · Blog
Was ist Seidenfaser? Seidengarn und Wollmischungen
Die Herkunft der Seide, Filament- und Spinngarne sowie Prüfpunkte für Woll-Seiden-Mischungen und Feinstrickdesigns.

Eine Naturfaser aus dem Kokon
Seide ist eine natürliche Proteinfaser, die Seidenraupen beim Aufbau ihrer Kokons erzeugen. Maulbeerseide ist verbreitet; weitere Arten sind Eri, Tasar und Muga. Handelsunterlagen können statt der bloßen Angabe „Seide“ den Garnaufbau und gegebenenfalls die Seidenart nennen.
Filament, Spinngarn und Erscheinungsbild
Lange Filamente und aus Stapelfasern gesponnene Garne ergeben nicht dieselbe Oberfläche. Seide wird wegen ihres natürlichen Glanzes und Falls geschätzt, doch das endgültige Erscheinungsbild hängt von Drehung, Stoffstruktur und Ausrüstung ab. Satin bezeichnet eine Bindung: Eine satinähnliche Optik beweist nicht, dass ein Stoff aus Seide besteht.
Eine Woll-Seiden-Mischung entwickeln
Der Wunsch nach „seidigem Griff“ ohne Angabe der Mischungsanteile ist mehrdeutig. Zeigen Sie anhand eines Musters, ob Glanz, fließender Fall oder ein klareres Maschenbild gewünscht sind. Erfassen Sie beim Vergleich zweier Mischungen im selben Design Nummer, Gewicht und Maschendichte, damit sich die Ursache des Unterschieds nachvollziehen lässt.
Pflege und Musterfreigabe
Prüfen Sie bei Feinstrick- und Accessoiremustern Fadenziehen an der Oberfläche, Nahtbild und Maße nach dem vorgesehenen Pflegeprozess. Leiten Sie Pflegehinweise nicht aus dem Fasernamen ab. Gleichen Sie Faseranteile, Herkunft und Produktaussagen mit den technischen Lieferantenunterlagen ab. Dieser Informationsbeitrag bedeutet nicht, dass Bark jede Seidenart auf Lager hat.